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Notfalltüröffnung | Kosten und Folgen, zahlt die Versicherung?

Notfalltüröffnung

Wann handelt es sich um eine Notfalltüröffnung?

Man kann einen klaren Trend erkennen, was das Thema Notfalltüröffnung angeht. Immer öfter werden die Feuerwehr oder die Polizei angerufen, wenn eine Tür zuschlägt und den Zutritt zur Wohnung oder zum Haus versperrt. Dabei sind diese sogenannten Notfalltüröffnungen nur dann zulässig, wenn wirklich Gefahr in Vollzug ist, nicht aber bei einem einfachen Aussperren.

Wann ist eine Notfalltüröffnung gerechtfertigt?

Eine Notfalltüröffnung ist immer dann angebracht, wenn Personen in Gefahr sind. Wenn also beispielsweise eine Person in einer Wohnung einen Unfall hatte und sich selbst nicht mehr befreien kann bzw. keine andere Person Zutritt zur Wohnung hat. Auch wenn scheinbar Gefahr durch Brand oder elektrische Kurzschlüsse droht, ist eine Notfalltüröffnung der richtige Weg.

Wer sich ganz klassisch ausgesperrt hat, weil der Wind vielleicht die Tür zugeschlagen hat und der Schlüssel in der Wohnung liegt, hat keinen Anspruch auf eine Notfalltüröffnung, sondern muss sich dann ganz konventionell an den Schlüsseldienst wenden. Wäre in einem solchen Fall aber eventuell noch ein kleines Kind in der Wohnung, dann wäre wieder die Grundlage für eine Notfalltüröffnung vorhanden.

Das Vorgehen bei der Notfalltüröffnung

Wenn Feuerwehr oder Polizei zur Türöffnung ausrücken, dann werden zusätzlich zur Tür auch andere Optionen zum möglichst schadenfreien Eindringen in eine Wohnung oder in ein Haus geprüft, beispielsweise gekippte Fenster. Muss doch die Tür geöffnet werden, dann geschieht das natürlich möglichst schonend, idealerweise lässt sich die Tür nach dem Einsatz auch wieder verschließen. Wenn natürlich Gefahr für Menschenleben besteht, etwa durch Brand oder einen lebensbedrohlichen Gesundheitszustand, dann kann auf solche Belange keine Rücksicht mehr genommen werden.

Eine Notfalltüröffnung der Polizei oder Feuerwehr kann durchaus aufwändig erscheinen, denn Feuerwehr und Polizei rücken im großen Stil und mit einigen Einsatzkräften an. Das kann durchaus nötig werden, wenn alternative Zugänge nur schwer erreichbar sind oder wenn sich bereits ankündigt, dass nach Türöffnung zum Bergen von Personen weitere Helfer benötigt werden.

Notfalltüröffnung Kosten

Wer kommt für die Kosten auf?

Eine normale Türöffnung, die der örtliche Schlüsseldienst durchführt, kann je nach Schloss und Tür durchaus teuer werden. Wirkliche Kosten summieren sich aber erst bei einer Notfalltüröffnung der Feuerwehr , die beispielsweise durch die Feuerwehr vorgenommen wird. Das ist natürlich nicht der Normalfall, sondern kommt nur dann vor, wenn ernsthafte Gefahr zu vermuten ist oder sich ein Notfall ereignet hat. Entsprechende Situationen für eine Notfalltüröffnung können etwa ein Brand in einer verschlossenen Wohnung sein oder aber akute Hilfsbedürftigkeit eines Menschen in verschlossenen Räumen.

Was treibt die Kosten bei der Notfalltüröffnung in die Höhe?

Zwei Faktoren sind es, die eine Notfalltüröffnung zu einer recht teuren Angelegenheit werden lassen. Zum einen ist der Einsatz eines Trupps der Feuerwehr oder auch der Polizei mit recht hohen Kosten verbunden. Diese Kosten tragen die Einsatzkräfte allerdings selbst, sofern wirklich ein Notfall oder der begründete Verdacht auf einen Notfall vorgelegen hat. Da Türen bei der Notfalltüröffnung in der Regel recht gewaltsam geöffnet werden, bleibt außerdem ein Schaden zurück, Schlösser oder ganze Türen müssen oft nach dem Einsatz ausgetauscht werden. Bei einem Notfall springt hier beispielsweise die Gebäudehaftpflichtversicherung ein. Notfalltüröffnung Feuerwehr wer zahlt?

Kosten der Notfalltüröffnung bei Fahrlässigkeit und Vorsatz

Wirklich teuer kann es für einen einzelnen werden, wenn durch Fahrlässigkeit eine Notfallsituation entstanden ist oder wenn vorsätzlich falsch eine Notfalltüröffnung herbeigeführt wurde. Fahrlässigkeit ist dann gegeben, wenn beispielsweise durch einen technischen Defekt, der durch mangelhafte Wartung entstanden ist, ein Fehlalarm ausgelöst wird. Das klassische Beispiel dafür ist ein fehlerhaft arbeitender Rauchmelder. Stellt sich heraus, dass richtige Wartung den Einsatz hätte vermeiden können, kann etwa der Vermieter, Hauseigentümer oder eine sonstige für die Wartung zuständige Person verantwortlich gemacht werden. 

Bei vorsätzlicher Falschinformation muss die verursachende Person mit den Kosten des Einsatzes als Konsequenz rechnen. Außerdem werden dann auch die Kosten für die Instandsetzung von Türen und Schlössern fällig, da bei Vorsatz Versicherungen nicht zahlen. Ein Bußgeld ist außerdem zu erwarten.

Notfalltüröffnung wer zahlt
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Notfalltüröffnung – wer zahlt das?

Eine Türöffnung kann im Allgemeinen kann eine durchaus kostspielige Angelegenheit sein, je nach Tür und Schloss, die es zu öffnen gilt. Teurer kann es werden, wenn eine Notfalltüröffnung durchgeführt wird, etwa durch die Feuerwehr. Damit es überhaupt zu einer solchen Notfalltüröffnung kommt, muss eine echte Gefahrensituation vorliegen, etwa Brände in verschlossenen Wohnungen oder nicht mehr ansprechbare Menschen in ihrer Wohnung. In einem solchen Fall wäre sofortige Hilfe nötig, da Menschenleben in Gefahr sein können. In einem solchen Fall ist die Notfalltüröffnung nicht nur angebracht, sondern Pflicht.

Wer zahlt die Notfalltüröffnung?

Eine echte Notfalltüröffnung, die durch drohende Gefahr zustande gekommen ist, ist für Anrufer und Betroffene nicht kostenpflichtig, die Kosten werden von den Türöffnern, beispielsweise der Feuerwehr übernommen. Stellt sich heraus, dass vorsätzlich unter falschen Tatsachen eine Notfalltüröffnung eingeleitet wurde, dann hat der Verantwortliche mit der Übernahme der entstandenen Kosten und einem Bußgeld zu rechnen.

Übrigens kann die Feuerwehr auch eine Türöffnung ohne Notfalltüröffnung durchführen. Da es dann keine Notfalltüröffnung ist, müssen die Kosten vom Auftraggeber übernommen werden. Diese liegen in der Regel deutlich höher, als bei einem konventionellen Schlüsseldienst. Ein konkreter Preis kann hier nicht genannt werden, da es Unterschiede in den verschiedenen Ländern, Kreisen und Gemeinden gibt. Die Feuerwehr vor Ort kann darüber genaue Informationen geben.

Die Notfalltüröffnung technisch gesehen

Wer zahlt die Notfalltüröffnung – die Frage stellt sich besonders dann, wenn es bei der Öffnung beherzt zugehen muss. Droht echte Gefahr, dann wird bevorzugt zum Brecheisen gegriffen oder mit Hämmern gearbeitet. Reine Holztüren können schnell mit einer Kettensäge geöffnet werden. Für schwierige Fälle hat beispielsweise die Feuerwehr hydraulische Geräte, die mit besonderer Kraft wirken. Türen höherer Sicherheitsklassen machen den Einsatz noch schwerer, hier sind mitunter Trennschleifer und Schneidbrenner das Mittel der Wahl. Die zurückbleibenden Schäden an Türen und Schlössern sind je nach Sachlage Fälle für

 

Notfalltüröffnung - wer zahlt den Schaden danach?
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Notfalltüröffnung – wer zahlt den Schaden danach?

Kommt es zu Notsituationen, in denen Menschenleben mitunter gefährdet sein können, dann ist die Notfalltüröffnung der richtige Weg, um verschlossene Wege zu öffnen. Wenn Polizei oder Feuerwehr anrücken, dann ist die Türöffnung in der Regel recht gewaltsam, sodass fast immer Schäden zurückbleiben. Während die Kosten für den Einsatz Polizei oder Feuerwehr selbst tragen, bleibt die Frage, wer den Schaden der Notfalltüröffnung eigentlich bezahlt. Wird Mieter oder Vermieter zur Kasse gebeten?

Meistens zahlt der Vermieter den Schaden

Wer zahlt den Schaden nach einer Notfalltüröffnung? In der Regel der Vermieter. Dabei muss er aber nicht unbedingt aus eigener Tasche zahlen, sondern die entsprechende Gebäudehaftpflichtversicherung kann einspringen. Er kann aber auch in begründeten Fällen die Kosten an die Feuerwehr bzw. Polizei weitergeben. Das ist immer dann möglich, wenn der Hergang der Notfalltüröffnung unverhältnismäßig vonstattengegangen ist. Ob dies wirklich der Fall ist, muss beim Verdacht natürlich zunächst genau überprüft werden.

Situationen, in denen der Mieter den Schaden zahlen muss

Einem Vermieter kann es nur recht sein, wenn sein Mieter den Schaden der Notfalltüröffnung zahlen muss. Der Mieter zahlt den Schaden tatsächlich in einigen besonderen Fällen. Allerdings reicht die Tatsache, dass der Mieter nach bestem Wissen und Gewissen Einsatzkräfte zur Notfalltüröffnung herangezogen hat, allein nicht aus. Entscheidend ist, ob der Mieter mit seinem Handeln konkret gegen den bestehenden Mietvertrag verstoßen hat und damit letztlich für den entstandenen Schaden durch die von Polizei oder Feuerwehr durchgeführte Notfalltüröffnung verantwortlich ist.

Ebenso ist Fahrlässigkeit eine Antwort auf die Frage: Wer zahlt den Schaden durch die Notfalltüröffnung. War die Einleitung der Türöffnung unbegründet, kann der Mieter zur Kasse gebeten werden. Ähnlich verhält es sich bei einer vorsätzlich falsch herbeigeführten Notfalltüröffnung. Auch hier kann der Vermieter den Mieter heranziehen, muss ihm allerdings im Vorfeld auch sein Verschulden, durch das der Schaden entstanden ist, nachweisen.

Notfalltüröffnung - zahlt die Versicherung den Schaden?
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Notfalltüröffnung – zahlt die Versicherung den Schaden?

Eine Notfalltüröffnung, die in den meisten Fällen von der Feuerwehr vorgenommen wird, ist grundsätzlich der richtige und für die Einsatzkräfte sogar verpflichtende Weg, wenn Gefahr in Verzug ist. Beispielsweise ist das der Fall, wenn es in einer verschlossenen Wohnung brennt oder wenn offensichtlich Personen in einer Wohnung in Gefahr sind und sich nicht selbst befreien können. Ärgerlich nach einer Notfalltüröffnung sind oft hinterlassene Schäden an Fenstern oder Türen. Die Frage stellt sich: Welche Versicherung kommt für einen solchen Schaden durch eine Notfalltüröffnung eigentlich auf?

Was zahlt die Versicherung nach der Notfalltüröffnung und was die Gemeinde?

Die eigentlichen Einsatzkosten bei einer Notfalltüröffnung übernimmt die Gemeinde, da dies zu ihren Pflichten gehört. Entstandene Schäden allerdings übernimmt sie im Regelfall aber nicht. In wenigen Ausnahmen, in denen sich beweisen lässt, dass die Feuerwehr die Notfalltüröffnung unbegründet durchgeführt hat, liegt allerdings ein rechtswidriger Einsatz vor. In diesem Fall ist die Gemeinde auch für die Erstattung der Kosten zur Behebung der Schäden verantwortlich.

Versicherung vom Mieter oder Vermieter?

Geht es um eine Wohnungstür in einem Miethaus, dann gehört diese Tür zum Mieteigentum. Schäden am Mieteigentum muss der Mieter selbst regulieren. Als Versicherung kann die private Haftpflichtversicherung des Mieters einspringen, wenn explizit Schaden an Mietsachen mitversichert ist. Ist das nicht der Fall, muss der Mieter tatsächlich den Schaden selbst tragen. Sollte ein größerer Schaden vorliegen, kann unter Umständen auch die Gebäudehaftpflichtversicherung des Vermieters einspringen.

Völlig pauschalisieren lässt sich eine solche Aussage natürlich nicht, denn es können auch Sonderfälle zu einer ganz anderen Sachlage führen. Etwa dann, wenn es durch einen Rauchmelder zu Fehlalarm und dadurch zur unnötigen Notfalltüröffnung kommt. Stellt sich heraus, dass der Fehlalarm durch den Mieter fahrlässig herbeigeführt wurde, so muss er auch in diesem Fall die Kosten tragen. Hat aber der Vermieter versäumt, den Melder regelmäßig warten zu lassen und ist der Fehlalarm so zustande gekommen, muss der Vermieter selbst die Kosten des entstandenen Schadens tragen.

Notfalltüröffnung Schadensersatz
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Notfalltüröffnung – wie steht es mit dem Schadensersatz?

Kommt es aus gegebenem Anlass zu einer Notfalltüröffnung durch die Feuerwehr oder durch die Polizei, bleiben in der Regel Schäden an der Eingangs- oder Wohnungstür zurück. Während die Kosten für den eigentlichen Einsatz bei Feuerwehr oder Polizei bleiben, ist der Schadensersatz eine andere Frage. In der Regel muss sich in Wohnhäusern der Vermieter mit Instandsetzung und den entstehenden Kosten auseinandersetzen. Allerdings kann es beim Schadensersatz in Folge einer Notfalltüröffnung auch andere Optionen geben.

Fast immer muss der Vermieter den Schadensersatz übernehmen

In den allermeisten Fällen bleibt es dabei: Der Vermieter muss die Instandsetzung und Kosten der Folgen einer Notfalltüröffnung übernehmen. Er kann für diesen Schadensersatz allerdings auch die Gebäudehaftpflichtversicherung in Anspruch nehmen. Mitunter kann er aber auch die Feuerwehr bzw. Polizei selbst zum Schadensersatz heranziehen. Das kann dann der Fall sein, wenn die durchgeführten Maßnahmen zur Notfalltüröffnungen unverhältnismäßig und unnötig waren. Hier ist natürlich genaue Prüfung nötig.

Wenn der Mieter für den Schadensersatz aufkommen soll

Manch ein Vermieter möchte natürlich gerne die Kosten auf seinen Mieter abwälzen. In einigen Fällen ist das sogar durchaus berechtigt. Die alleinige Tatsache, dass der Mieter Feuerwehr oder Polizei zur Notfalltüröffnung herangezogen hat, reicht allerdings nicht aus.

Vielmehr spielt es eine Rolle, ob der Vermieter mit seinem Handeln klar gegen den bestehenden Mietvertrag verstoßen hat und ob diese Vertragsverletzung letztlich der Grund für den entstandenen, von Polizei oder Feuerwehr verursachten, Schaden ist.

Auch ein fahrlässiges Handeln des Mieters, durch den die Notfalltüröffnung eingeleitet wurde, kann den Mieter zum Schadensersatz zwingen. Natürlich besteht die Schadensersatzpflicht auch dann, wenn der Mieter die Ursache für die Notfalltüröffnung vorsätzlich herbeigeführt hat. Allerdings ist in diesem letzten Fall der Vermieter in der Beweispflicht. Er muss klar belegen können, dass der Mieter vorsätzlich oder fahrlässig gehandelt und somit letztlich den Schaden verursacht hat.

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